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Monday, September 19, 2011

Spiele rund um die Erntegaben

die Ernte = harvest, crop
die Gabe = gift

Geschichten vom Obst und Gemüse

Wir stellen einen großen Korb mit verschiedenen Erntegaben in die Mitte des Spielkreises. Jede Kartoffel und jeder Apfel hat eine eigene Geschichte. Vom Ursprung (origin), über Besonderheiten (characteristics) im Aussehen bis zur Verwendung (usage). Diese Obst- und Gemüsegeschichten sollen die Kinder erzählen.
Zunächst darf jedes Kind eine oder zwei verschiedene Erntegaben wählen. Manchen Kindern fällt beim Anblick eines Apfels oder einer Ähre (bot. ear)sofort eine kleine Geschichte ein. Andere Kinder benötigen eventuell eine Starthilfe durch gezielte Fragen.

Nehmen wir das Beispiel einer Weizenähre (wheat ear):

Wie fühlt sich die Ähre an? (Rau, weich …) - How does it feel? (rough, soft ... )
Hat sie einen eigenen Geruch? (Streng, holzig …) - Does it have a smell (strong, wooden ...)
Woraus besteht die Ähre? (Körner, Gräser …) - In what category can we put it (grains, grasses ...)
Hat die Ähre eine Besonderheit? (krumm, gerade …) - Does it has anything special? (curved, straight ...)
Erinnert sie dich an etwas? (Pinsel, Feder …) - Does it remind you of something (brush, pen...)
Wo könnte sie gewachsen sein? (auf einem Feld, am Wegesrand, im Garten …) - Where could it be grown? (on a field, by the roadside, in the garden ...)
Wer hat sie besucht, während sie groß und kräftig wurde? (Bauer, Mäuse, Kinder …) - Who has visited her until she became tall and strong? ( farmer, mice, children ...)
Wer hat sie abgepflückt? (Bauer, Kinder, Sturm …) - Anyone who has plucked them? (Farmers, children, storm...)
Was passiert nach der Ernte mit der Ähre?(Mühle, Brot, Viehfutter …) - What happens with the ear after the harvest? (Mill, bread,animal feed ...)

Die Kartoffelpyramide
Wir versuchen, eine Pyramide aus Kartoffeln zu bauen. Dazu benötigen wir einen Beutel Kartoffeln (2,5 kg). Als Gruppenspiel benötigen wir einen Beutel für 3-4 Kinder. Wer baut die höchste Pyramide, ohne dass sie zusammenstürzt? Wer baut am schnellsten eine Kartoffelpyramide?
Eine Abwandlung des Spiels ist die Zwiebelpyramide. Da die Zwiebelschale glatt ist, benötigen die Kinder viel Geschick und Geduld, um diese Pyramide zu bauen.
Gedicht über Herbst

Draußen bläst ein starker Wind,
zaust (to ruffle) die Haare jedem Kind.
Von den Bäumen fallen wieder
gelb' und braune Blätter nieder (down).
Doch der Herbst bringt gute Gaben,
Äpfel, Birnen soll'n wir haben.
Trauben bringt er, zuckersüße,
Zwetschgen (plum) auch und viele Nüsse!

Ich kenne eine Erntegabe, die …
Eine Variante des beliebten Spiels „Ich sehe was, was du nicht siehst …“ können wir auch mit unseren Erntegaben spielen. Dazu überlegt sich ein Kind, welche Eigenschaften ein Obst oder Gemüse hat. Ein Beispiel:
„Ich kenne eine Erntegabe, die wächst (grows) in der Erde und wenn ich sie aufschneide, dann weine ich.“ Sobald ein Kind das Obst oder Gemüse erraten (guessed) hat, greift es in den Korb, hält es hoch und nennt den Namen. In unserem Beispiel ist es die Zwiebel.
Die richtige Erntegabe erraten hat, darf sich ein neues Rätsel ausdenken.

Obst- und Gemüsepaare finden

In einen Korb oder auch mehrere Körbe werden jede Menge Gemüse- und Obstpaare bunt durcheinander gelegt, also immer zwei Kartoffeln, zwei Äpfel, zwei Birnen, zwei Möhren, zwei Zwiebeln.

Kinder, die Gemüse und Obst schon gut kennen, können aus dem Korb die Paare mit verbundenen Augen erfühlen. Die kleineren suchen die Gemüse- oder Obstpaare aus dem oder den Körben. Wer die meisten Paare gefunden hat, hat gewonnen.

Fingerspiel 
Zehn kleine Äpfelchen nach der Melodie Zehn kleine Negerlein

Zehn kleine Äpfelchen, die spielten in der Scheun`.
Eines fiel durchs Loch hindurch, da waren`s nur noch neun.

Neun kleine Äpfelchen, war´n stolz auf ihre Pracht.
Eines platzte voller Stolz, da waren`s nur noch acht. 

Acht kleine Äpfelchen, die war´n am Baum geblieben.
Eines nahm ein kleines Kind, da waren´s nur noch sieben. 

Sieben kleine Äpfelchen, die trafen eine Hex`.
Eines musste mit ihr gehn, da waren´s nur noch sechs.
Sechs kleine Äpfelchen, die liefen durch die Sümpf`.
Eines stieg ins Moor hinein, da waren´s nur noch fünf. 

Fünf kleine Äpfelchen, die tranken manchmal Bier.
Eines fiel ins Glas hinein, da waren´s nur noch vier.
Vier kleine Äpfelchen, die schwammen gern im Brei.
Eines aß zu viel davon, da waren´s nur noch drei. 

Drei kleine Äpfelchen, die hüpften um ein Ei.
Eines hatte sich verletzt, da waren`s nur noch zwei. 

Zwei kleine Äpfelchen, war´n auf Besuch beim Heinz.
Eines wollte nicht nach Haus`, da war es nur noch eins. 

Ein kleines Äpfelchen, das rollt zum Bauer Kren.
Dort kauft es noch neun Äpfelchen, da waren´s wieder zehn.

die Scheune = barn
das Loch = hole
die Pracht = splendor
platzen = to bounce, to crack 
der Sumpf/die Sümpfe = swamp
das Moor = bog
der Brei = puree
verletzen = hurt

Friday, August 26, 2011

Kindermärchen / Fairy Tales

Ich finde das eine gute Idee ist, Kinder-Geschichten zum lesen. Der Text ist nicht so kompliziert, wir können viele neue Wörter lernen und auch der Präteritum wiederholen. Hier ist eine von Ingrid Uebe aus Das große Leselöwen - Geschichtenbuch, Loewes Verlag 1991

Das Weidenkätzchen

Vor vielen Jahren lebte auf einem Bauernhof eine schöne graue Katze. Sie durfte sich überall frei bewegen - im Stall und in der Scheune, im Hof und im Garten, im Keller und auf dem Dachboden. In der Wohnstube hatte sie auf dem Kachelofen ein warmes, gemütliches Plätzchen, und in der Küche stand für sie immer ein Schüsselchen Milch bereit. Sie sorgte dafür, daß die Mäuse im Haus nicht überhandnahmen, und der Bauer war wohl zufrieden mit ihr.
Im März wurde die schöne graue Katze zum erstenmal Mutter. In einer kuscheligen Ecke auf dem Heuboden schenkte sie vier winzigen Kätzchen das Leben. Das erste war weiß, das zweite schwarz, die beiden letzten waren grau wie sie selbst. Vier Wochen behielt die Katzenmutter ihr Geheimnis für sich. Sie leckte, wärmte und säugte die Kleinen im duftenden Heu und gab acht, daß ihnen nichts zustieß.
In der ersten Aprilwoche aber spazierte sie mit allen vieren in die Wohnstube, strich um die Tischbeine und schnurrte vor Stolz.
Die Kätzchen gingen zuerst artig in einer Reihe. Doch als sie sahen, daß der Bäuerin ein Wollknäuel vom Schoß gefallen war, stürzten sie sich darauf und begannen zu spielen.
Die Bäuerin lachte, und ihre kleine Tochter Marie, die mit ihrer Puppe auf dem Fußboden gesessen hatte, klatschte vor Freude in die Hände.
Als aber der Bauer nach Hause kam, ärgerte er sich sehr über das, was er in seiner Wohnstube vorfand. "Das Viehzeug kommt mir sofort aus dem Haus!" rief er zornig. "Eine Katze ist gut und schön. Aber auf keinen Fall fünf." Die kleine Marie weinte, und die Bäuerin sagte: "Ach, lieber Mann, wir wollen versuchen, die Kätzchen an gute Leute zu verschenken." "Das ist unmöglich!" antwortete der Bauer. "Jeder im Dorf hat schon wenigstens eine Katze. Ich kenne niemanden, der noch eine haben will."
"Aber schau doch, wie niedlich die Kleinen sind!" sagte Marie. "Was willst du denn mit ihnen machen?"
"Das brauchst du nicht zu wissen!" erwiderte der Bauer. In der Nacht, als Marie schlief, rief er seinen Knecht und befahl ihm, die kleinen Katzen zu töten.
"Steck sie in einen Sack, binde ihn zu und wirf ihn in den Teich hinter dem Dorf!" sagte er. "Die Graue wird sich bald trösten, und auch Marie wird morgen alles vergessen haben."
Der Knecht brachte es kaum übers Herz, die vier Katzenkinder in einen dunklen Sack zu stecken. Aber weil er Angst hatte, daß sein Herr ihn entlassen würde, befolgte er dessen Befehl und machte sich auf den Weg.
Eben zog ein Gewitter herauf, und als der Knecht den Teich erreichte, fiel der Regen, wie aus Eimern vom Himmel. Dazu blitzte und donnerte es, daß man ordentlich Angst bekommen konnte. Der Knecht zog den Kopf ein, denn er trug weder Hut noch Mantel. Kurz entschlossen band er den Sack auf, holte die kläglich maunzenden Kätzchen eins nach dem andern heraus und warf sie schnell in den Teich.
Dann hängte er sich den Sack wie einen Kapuzenumhang über den Kopf und rannte davon, ohne sich noch einmal umzusehen.
Die vier Katzenkinder schrien und zappelten erbärmlich, als sie ins Wasser fielen und nirgendwo Halt fanden.
Dicht am Ufer aber stand eine alte Weide. Die tauchte ihre langen Zweige ins Wasser und fischte die Kätzchen heraus. Zuerst klammerten sie sich ganz fest, dann kletterten sie immer höher, bis sie in Sicherheit waren. Schwimmen konnten sie nicht, aber klettern konnten sie wirklich schon ausgezeichnet.
Den Rest der Nacht blieben sie in den Zweigen der alten Weide sitzen und fühlten sich ganz geborgen. Das Gewitter zog fort, und der Mond kam hinter den Wolken hervor.
Als aber die Sonne ihre ersten Strahlen auf die Erde sandte, waren aus den vier Katzenkindern Weidenkätzchen geworden. Dicht hintereinander saßen sie auf einem luftigen Zweig und ließen sich wiegen. Zwei waren grau, eins hatte einen weißen und eins einen schwarzen Schimmer.
Seit diesem Tag wachsen jedes Jahr im Frühling auf den Zweigen aller Weidenbäume der Welt die weichen Weidenkätzchen, zum Zeichen dafür, daß einst einer von ihnen vier Katzenkindern das Leben gerettet hat.
Vokabeln
die Scheune = barn
die Wohnstube = sitting room
der Kachelofen = tiled stoveüberhandnehmen = to get out of control
winzig = tiny
die Reihe = row
das Viehzeug = cattle, animal
zornig =angry, furious
der Knecht = servant, farm labourer
befehlen = to command
entlassen = to dismiss
kläglich = miserable, deplorable

das Ufer = riverside
die Weide = willow tree
tauchen = to plunge
weichen = to vanish
retten (gerettet) = to save


Wenn Ihr Lust für mehr hat, hier sind ein Paar Links: 

2) kostenlose mp3-Hörbücher für Kinder (save the mp3 file on your computer and enjoy - this way you can combine listening exercises with reading ) http://www.vorleser.net/html/kinder-hoerbuecher.html


4) http://www.brokolinos-kinderwelt.de/maerchen.htm

5) Märchen Sammlung http://www.maerchen-sammlung.de/

Wednesday, August 17, 2011

Ich sitze in meinem Flugzeug

While looking on youtube for children´s rhymes, I found this nice song:




Below is a variation of the text from a website where you can find many more songs. 
http://www.labbe.de/liederbaum/index.asp


1.
Ich sitze in meinem Flugzeug
und schau hinab auf's Land.
Da unten steh'n die Leute
und winken mit der Hand.

2.
Jetzt flieg' ich eine Schleife,
ihr Leute sollt mal seh'n,
ich kann mich ganz im Kreis herum
mit meinem Flugzeug dreh'n.

3.
Jetzt flieg' ich langsam runter,
mein Ziel soll ... (Namen einer Stadt einsetzen) sein.
Da hab' ich ein paar Freunde
und bin nicht mehr allein.



Translation:

I am sitting in my airplane
and looking down on land.
There are people down there
Waving with their hand.

2nd
Now I fly a loop
you people shall see it,
I can make a complete circle
And turn with my plane.

3rd
Now I fly down slowly,
my goal is ... (Insert name of city).
There I have some friends
and I am no longer alone.


It is especially interesting for small children when you act like a plane, and fly with your hands. Mine surely like it.

Tuesday, May 3, 2011

VUK der Kleine Fuchs

Here is a nice tale about a fox -  lovely for children, in German language, of course :)



Vuk (deutscher Titel: Vuk - der kleine Fuchs) ist ein ungarischer Zeichentrickfilm, der auf einerErzählung von István Fekete basiert. DieHauptcharaktere sind Füchse. / Vuk (German title: Vuk - The Little Fox ) is a Hungarian animated film , based on a story byIstván Fekete. The main characters are foxes .

Die Geschichte beginnt im Bau einer großen Fuchsfamilie. Die Eltern Kag und Ìny haben viele kleine Junge, wovon Vuk, der neugierigste und aktivste von allen, nach seinem Großvater benannt wird. Bei einer Gelegenheit stiehlt sich Vuk aus dem Bau davon. Als er zurückkehrt, findet er dort aber niemanden mehr vor. Der Jäger, von den Füchsen "der Glatthäutige" genannt, und "die dem Menschen unterwürfigen" Hunde haben seine ganze Familie ausgelöscht. / The story begins with a large fox family. Parents Kag and Iny , many small fox boys, whom Vuk , the most active and most curious of all, after his grandfather is named. On one occasion Vuk gets lost in the forest. When he returns, he finds none of his family. The hunter, "the smooth-skinned", and "the man submissive" Dogs have wiped out his entire family.
Karak, ein älterer Fuchs, nimmt Vuk daraufhin zu sich, unterrichtet ihn im Jagen und bringt ihm alle Tipps und Tricks des Fuchslebens bei. Im Erwachsenenalter ist Vuk zu einem hervorragendem Jäger geworden. Er schreckt nicht einmal davor zurück, den Hühnerhof des Jägers zu betreten. Es gelingt ihm sogar, das dort gefangene Fuchsmädchen aus ihrem Käfig zu befreien, woraufhin sie seine Partnerin wird. /Karak , a senior fox takes Vuk then to himself, teaches him how to chase and gives him all the tips and tricks of the fox in life. In adulthood, Vuk becomes an excellent hunter. Nothing could stop him, so he entered also in the poultry yard. He even manages to free the fox girl from her cage, whereupon she becomes his partner.
Nachdem Karak in einer herbstlichen Treibjagd ums Leben kommt, schwört Vuk Rache: er wird jedes einzelne von den Federtieren des Jägers stehlen. Alle Schlösser, alle Wachsamkeit der beiden Jagdhunde und die Fallen des Jägers sind umsonst, denn am Ende gelingt es Vuk, selbst die beiden letzten, alkoholisierten Gänse des Jägers zu stehlen. Schließlich gründet er mit seiner Partnerin inKaraks geräumiger und sicherer Höhle eine eigene große Familie. / After Karak is killed in a hunt in autumn, Vuk swears revenge: he will steal each of the spring animals of the hunter. All locks, all vigilance of the two hunting dogs and the hunter's traps are in vain, because in the end Vuk succeeds, and steals even the last two drunken geese. Finally, he makes his own large family.

The song from Wolf Kati, in Hungarian :

Tuesday, April 5, 2011

Backe, backe, Kuchen

The first German song learned by Robert, my son.


Backe, backe, Kuchen,
der Bäcker hat gerufen!
Wer will gute Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Butter und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gel!
Schieb, schieb in den Ofen 'rein,
der Kuchen wird bald fertig sein 

Bake, bake a cake,
The baker has called!
Who wants to bake a good cake,
must have seven things:
Eggs and lard,
Butter and salt,
Milk and flour,
Safran makes the cake yellow!
Slide, slide it in the oven,
the cake will be ready soon